Neuerung bei den Taizé-Andachten


Das Taizé-Team mit der Vorsitzenden von „Burgthann hilft e.V.“,
Gudrun Hartmann (ganz links), dem die Kollekte zugute kam. Foto: privat

Angesichts des nachlassenden Interesses waren die
monatlichen Abendgebete mit Gesängen aus Taizé in
verschiedenen Kirchen des Dekanatsbezirkes probe-
halber zu Gunsten der gemeinsamen „Nacht der Lichter“
in der Martin-Luther-Kirche Schwarzenbruck ausgesetzt
worden.

Überraschend viele Besucher waren der Einladung gefolgt
und ließen sich in die Spiritualität der berühmten Gesänge,
die sich mit kurzen Bibeltexten und Gebeten abwechseln,
hineinnehmen. Zusätzlich wagte das Team eine weitere
kleine Neuerung: Die Auslegung des Gleichnisses von den
Arbeitern im Weinberg (Matth. 20, 1-16), philosophisch-
poetisch interpretiert von Kerstin Weickert und musikalisch-
meditativ unterlegt von der Organistin Christa Klughardt:
Ja, in unserer Welt gäbe es viel Ungleichheit, doch Gott
schenke jedem genug zum Leben, jedem andere Talente.
Wichtig sei, diese Talente zu erkennen und zu nutzen,
dann bräuchte man nicht neidisch auf den anderen zu
schauen, der vielleicht mehr hat.

Diakon Horst Gottschalk bedankte sich am Ende bei den
vier wunderbaren Musikerinnen Christa Klughardt (Orgel),
Beatrix Weigl (Gitarre/Sopranblockflöte),
Ursula Kaps (Altflöte/Sopranblockflöte) und
Sabine Hofbeck (Querflöte) mit den Worten:
„Was wären solche Andachten ohne die Musik.“ KS/KW